Jahreshauptversammlung 2008

Jahreshauptversammlung Der März hat zwei Gesichter: das eine ist das dem Winter zugekehrte Nachtwintergesicht, das andere ist das dem Sommer zugekehrte Vorsommergesicht. Wohl deshalb haben wir das farbenfrohe, heitere Februargesicht über das Datum (21.02.08) unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung gestellt. Die im frühlingshaft geschmückten Vereinsheim stattfand, in Harmonie und Eintracht ablief und deren offizieller Teil von 19:12 Uhr bis 20:41 Uhr dauerte.

Entschuldigen ließen sich Bürgermeister Hugo Rogginer, Pfarrer Georg Meusburger, Maria und Franz Hagen, Hedi Muxel, Resi Jansen und Kassierin Ruth Immler, die eine Schießausbildung absolvierte.

Durch ihren Besuch beehrten uns GR Evi Mair, eine Abordnung aus Lustenau mit Erich Kirner an der Spitze, Andreas Thurm vom Krippenverein Rheindelta und vom Landesverband der Leiter der Krippenschule Kurt Hofer.

Obmann Gerhard Moser gab einen Rückblick auf die vielen gelungenen Vorhaben im vergangenen Jubiläumsjahr, teilte mit, dass der Puppenverein ausgezogen ist und dieses Zimmer nun unseren Malern zur Verfügung steht, gab die Termine für die diversen Kurse bekannt und schloss mit einem aufrichtigen Dank an alle.

Die Kassagebarung ergab durch den Anlauf einer Karg-Krippe aus 1959 erstmals ein Minus, das aber durch den Inhalt des vorhandenen Sparstrumpfes gedeckt ist.

Erich Kirner überbrachte herzliche Grüße von Landesobmann Josef Hagen, lobte in seiner Funktion als Landeskrippenpfleger den Ankauf der Karg-Krippe und die Restaurierung der Kirchenkrippe Lech und richtete einen flammenden Appell an alle Krippelar, sich dafür einzusetzen, das Christkind wieder in die Mitte des Weihnachtsfestes zu stellen und nicht den Weihnachtsmann, den man besser wieder nach Amerika zurückschicke.

In Vertretung des Bürgermeisters richtete GR Evi Mair lobende Dankesworte an den Obmann für die vielfältigen Aktivitäten und Unternehmungen, an die Helfer und Krippeler für ihre bei der Ausstellung gezeigten Leistungen und das große Können und wünschte allen weiterhin viel Erfolg und frohes Schaffen.

Der neue Landeskrippenpfleger berichtete von seiner neuen Funktion und wies auf die im Mai – Juni erstmals in Vorarlberg stattfindenden Meisterkurse hin.

Mit Dankesworten rundum leitete Obmann Gerhard Moser über zum geselligen Teil. Ungeachtet des Streites um das Patenrecht für das richtige Weißwurstrezept, der seit Jahren in unserem nördlichen Nachbarland tobt, schmeckten uns selbige ganz vorzüglich zusammen mit den köstlichen Brezeln, die auf von Herman Lunardon gedrechselten Ständern prangten. Kaffee, Kuchen und Käse rundeten das Festmahl fürstlich ab und mit frohem Fachsimpeln und Plaudern klang der Abend zeitgerecht aus, wobei sich wohl auch wieder der Ausspruch Audrey Hepburn bewahrheitete, auf einer Party trage niemand soviel zum Gelingen bei wie die, die gar nicht da sind.

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