DER HIRTE JONATHAN BEDANKT SICH BEI DER KRIPPENSEGNUNG

Ich bin Jonathan einer von vielen Hirten im Krippenheim,

hier gibt es immer viel zu tun, ich bin nie allein.

Ich bin einer der dabei ist, beim Basteln und Werken,

und einer der hilft die vielen Schafe zu füttern und zu stärken.

Schafe hatten wir in diesem Jahr an der Zahl sehr viel,

alle kamen zu uns mit dem gleichen Ziel.

Alle wollten eine Krippe, eine Herberge, einen Stall,

als Unterschlupf für die Geburt Christi auf jeden Fall.

Wir haben gewerkelt, gehämmert, gebastelt und viel gelacht,

oft von früh am Nachmittag bis spät in die Nacht.

Es war eine Freude mit anzusehen,

wie unsere Schäflein mit leuchtenden Augen vor den entstehenden Krippen stehen.

Jede Woche ein Stück näher zum Ziel, zum Großen,

mein Gott wie schnell die Wochen, die Stunden dahinflössen.

Doch für einen gemütlichen Hock, ein Kaffeele, eine Hirtenträne fanden wir immer Zeit,

das gehört doch dazu, das Miteinander – die Geselligkeit.

Egal ob Hausfrau, Doktor, Schlosser, Koch oder Spediteur,

in unserem Heim sind alle gleich, hier schenkt jeder jedem Gehör.

Unfall ist Gott sei Dank heuer fast keiner passiert,

nur unser Vize Harry hat sich mit der Bandsäge den Zeigefinger frisiert.

Das brachte ihn jedoch vom Krippala nicht ab,

er hielt weiterhin das ganze Krippi und seine Spatzln auf trab.

Am Mittwochnacht sah ich beim Verlassen des Krippis einen großen Stern,

ich folgte diesem Leuchten, diesem Lichte sehr gern.

Der Stern blieb hier über dem Seezentrum stehen, todmüde, aber glücklich musste ich die
Stufen heraufgehen. Ich sah mir jede einzelne Krippe an, die Freudentränen flossen oh Mann, oh Mann.

In Gedanken waren alle Hirten und Schafe bei mir hier im Raum, für
alle erfüllte sich der wunderbare Traum, aus den Augen ging ein großes
Leuchten durch den Saal,

jeder sah die hl. Familie, die Geburt Christi in seinem Stall.

Und so wünsche ich, dass dieses Strahlen, dieses Leuchten, dieses

Erwarten euch begleitet auf euren Wegen,

und danke unserem Georg für den christlichen, himmlischen Segen,

Danke an alle meine Freunde, meine Hirten für euer Helfen und Tun,

jetzt dürft ihr ein paar Wochen euch erholen und ruhn,

Danke an Bettina und Thomas für den Gesang, und Tone für den guten Ton,

Vergelts Gott euch allen für euer Kommen, dass ist unser schönster Lohn.

Frohe Weihnachten und mit der Krippe und dem Kind im Stall viel Freud, für
2012 Gottes Segen, Gesundheit und kein Leid.

Und wenn jemand vom Krippenvirus ist infißziert,

der melde sich bei Ruth zu einem Kurs an, ganz ungeniert,

wir freuen uns auf euer Kommen und sind bereit,

mit Krippenbauen verbringt man sehr sinnvoll die Zeit.

Nun verabschiedet sich der Hirte
Jonathan, auch er ist müde, er ruht sich jetzt auch aus, er hat seine Schuldigkeit getan.

Danke!!!

 

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2 Antworten zu DER HIRTE JONATHAN BEDANKT SICH BEI DER KRIPPENSEGNUNG

  1. Kennerknecht aus dem schönen Allgäu sagt:

    Die Wegweiser zur Krippenausstellung wären auch für die Hard´r Krippala
    nachahmenswert.
    Damit es die DEUTSCHEN Besucher leichter finden.

    • Moser Ilse sagt:

      Jo liebe Resi, wo du recht hast, hast du recht. So vile ich weiß waren genug Wegweiser-Pfeile aufgestellt, auch für unseren lieben Freunde aus dem schönen Allgäu. Max und Reinhold haben dies persönlich bewerkstelligt, werde der Sache aber gerne nachgehen, dass die Pfeile vielleicht „bunterer“
      werden. Wünsche euch ein schönes, gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes, glückliches neues Jahr. Herzlichen Dank für die feinen Nußstollen und die guten „heimlichen Brötle oder Loible“. Der Konditorvertrag wird um ein weiteres Jahr verlängert. Liebe Grüße Ilse Moser und Co.

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