Natur und Technik –Erlebnis eines „Krippeler’s

Der Krippenbauer ist das ganze Jahr mit dem Thema Krippenbau beschäftigt. Ein großes Thema ist jedes Jahr dass Sammeln der Botanik wie Moos, Hirschheiderich und auch Wurzeln die zum gestalten von Bäumen benötigt werden. In den Alpinen Regionen haben wir bereits mit Ulli und Christian sehr erfahrene Sammler. Aber auch in den Ebenen des Rheintales gibt es hervorragende Sammler.

Als begeisterter Fan der Handballer Hard machte unser „Vize“ Harald Immler im März 2012 eine Fahrt zu einem wichtigen Handballmatch nach Innsbruck mit.

Auf der Autobahn, Höhe Thüringen, traute er seinen Augen nicht als er einen großen Windwurf sah, mit Kennerblick sah er sofort hier könnte man eine große Menge an Wurzeln einsammeln und der Bedarf an Bäumen wäre in dieser Saison zum größten Teil gedeckt.

Nach einem eindrucksvollen Sieg der “Harder“ ging es wieder nach Hause und Harald war nicht nur vom Sieg seiner Mannschaft beeindruckt sondern auch vom großen Windwurf den er sich genau merkte.

Harald wollte nicht lange warten sondern machte sich sofort am nächsten Tag mit seiner Ruth zur genaueren Erkundung der Windwurffläche auf. Nach der Lokalisierung, der nur durch längere Fußmärsche von einigen Kilometern gelang, nahm er sich vor einen zusätzlichen Tagesausflug zum einsammeln der Wurzeln einzuplanen.

Gesagt, getan er fuhr bis zu einer Baustellenzufahrt mit der Kennzeichnung „Allgemeines Fahrverbot“ er ließ sich davon nicht beirren, sondern ging auf die Suche nach einem verantwortlichen Bauleiter, der ihm auch die Fahrt auf dieser Zufahrt erlaubte und so fuhr er soweit es möglich war, in die Nähe der Windwurffläche.

Etwa 500 m von dieser Fläche entfernt war ein weiterkommen mit dem Pkw nicht mehr möglich. Für Harald kein Grund zur Aufgabe, er stellte das Auto ab und begab sich zu Fuß, ausgerüstet mit dem notwendigen Werkzeugen, zur Windwurffläche.

Vor einer Sumpffläche war guter Rat teuer, aber sein suchender Blick erspähte eine Brücke die das überqueren der Sumpffläche erleichtern sollte.

Harald frohgemut und voller Tatendrang begab sich zur Brück und ging hinüber. Nach einiger Zeit begann sich in der Brücke etwas zu bewegen, das Harald zu einem schnelleren Schritt veranlasste, denn er musste feststellen dass die Brücke wie eine Waschstrasse funktionierte und aus allen Rohren Wasser in die Brückenmitte spritzte. Sein schneller Schritt wurde noch schneller und er konnte, oh Wunder, ohne geduscht zu werden die Brücke verlassen.

Wie es sich herausstellte war es eine Brücke für Lkw die, bevor sie wieder auf der allgemeinen Strasse fuhren, über diese Brücke fahren mussten um den Schlamm und Dreck von den Rädern zu entfernen.

Harald lies sich von diesen Kleinigkeiten nicht beeindrucken und marschierte Richtung Windwurffläche und hielt dort reiche Beute zum Vorteil alle Krippenbauer in Hard, die sich in diesem Jahr weniger Sorgen um Bäume machen müssen.

 

Peter Magg

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1 Antwort zu Natur und Technik –Erlebnis eines „Krippeler’s

  1. Moser Ilse sagt:

    Mein Gott Harry! Ma ka die nit alloa lu. Aber trotzdem vielen Dank für alles was du für uns tust. Schade, dass wir dich in der Waschstraße nicht sehen konnten. Aber wer nichts tut, hat keine Erlebnisse. Weitere schöne Augenblicke beim Sammeln, und aufpassen- du bist zwar ein “ flotter Flitzer“ aber kein LKW.
    A schüs Tägle und nimm ab jetzt immer a Regamäntele mit!!!!!!!
    Gruß einer deiner Spatzln Ilse

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