Chronik 2005

Jahreshauptversammlung 2005

Matteis bricht`s Eis, hat er kein`s so macht er eins. Das tat er denn auch in der eisig, kalten, klaren Vollmondnacht an diesem unserem heurigen Versammlungsabend. In Mozart`s Oper „Die Hochzeit des Figaro“ singt der Hauptdarsteller „ich bin das Faktotum der schönen Welt“. Das Faktotum unserer Krippelerwelt, Max Kaufmann ließ es sich nicht nehmen selbst an seinem Geburtstag im Krippenheim zu weilen, anlässlich unserer Jahreshauptversammlung. Ihm wurde gebührend gratuliert und gebührend gedankt für seinen unermüdlichen Einsatz für unsere Gemeinschaft. Man sollte dabei aber auch auf seine Frau Hannelore und alle Partner/innen der Krippeler  nicht vergessen, die das sehr zeitaufwendige Tun und Schaffen doch auch mit tragen. Sehr pünktlich im Rahmen der konzedierten Bandbreite eröffnete Obmann DI Moser Gerhard die Versammlung und konnte vor allem Herrn Bürgermeister Hugo Rogginer, den Landesverbandsvorsitzenden Josef Hagen, eine starke Lustenauer Abordnung begrüßen und auch die erschienenen Mitglieder gut 3 Duzend an der Zahl. Einige hatten sich entschuldigt unter anderem Vize-Obmann Harald Immler der infolge eines Skiunfalles nicht gehfähig war. So saßen wir denn an den weiß gedeckten Tischen, auf denen bunte Teelichter tanzten, und erblühende Tulpen eine Frühlingsvorausahnung auslösten, schauten zu den beiden mit bunten Ostereiern gefüllten Körben und lauschten den Ausführungen unseres Obmannes über für das kommende Jahr Geplantes. Der akribisch festgehaltene Verlauf der Jahreshauptversammlung lässt sich im Protokoll genau nachlesen. Wer arbeitet muß auch essen. Nach einem ganzen Jahr guter Arbeit schmeckte die anschließende deftige Weißwurst, wie jedes Jahr, ganz hervorragend und bot gute Gelegenheit zum Gedankenaustausch oder auch nur zu einem gemütlichen Plausch. Käseteller und Kuchen rundeten das von unseren Heinzelmännchen bereitete Festmahl ab, und als beide Uhrzeiger gerade nach oben zeigten, war die auch ohne Harry ausharrende Runde schon sehr, sehr klein geworden.

Ortsvereineschießen

Wie jedes Jahr nahm unser Verein wieder mit einer stattlichen Anzahl von Mitgliedern beim Ortsvereineschießen teil. Leider hatten wir zuwenig Zielwasser getrunken und so schwächelte der Krippenverein heuer ganz ungewöhnlich. Wir alle, außer Harald und Ruth, gaben uns aber gerne geschlagen. Ist es doch schön auch die Anderen einmal siegen zu sehen, zumal wir ohnehin keinen Platz mehr für so riesige Pokale im Krippi haben.

Ortsvereineskirennen Anfang März 2005

Wir fuhren bei dem Skirennen wieder mit einer Mannschaft mit und wie gewohnt hinten drein. Aber bei der Siegerehrung im Seezentrum waren wir trotzdem auch dabei.

Schülerkurs Frühjahr

Den Schülerkurs im Frühjahr leiteten Christian Wirtensohn und Helmut Zerlauth. Sehr schöne Schülerkrippen waren das Ergebnis geschickter fleißiger Schülerhände. Ein großes Danke gilt nicht nur den Kursleitern, sondern auch den zahlreichen Helfern. Es ist immer wieder schön zu sehen wie die Kinder mit Fleiß und Eifer bei der Arbeit sind. Der Schülerkurs lief so gut, dass in der folgenden Ausschusssitzung Christian Wirtensohn den Vorschlag machte eine Jugendgruppe zu bilden.

Diese ist gedacht als Schaffung einer kleinen Grundlage für den Krippenbau, damit diese Schüler bei den nächsten Schülerkursen als Helfer tätig sein können.

Schwammkrippenkurs

Franz Büchel aus Liechtenstein hat den Kurs wie schon gewohnt professionell geführt. Es war wie jedes Jahr ein super Kurs bei dem wieder schöne Schwammkrippen entstanden sind. Von den Helfern Franz Cararo und Gerhard Moser wurden die Kursteilnehmer unterstützt. Dem Kursleiter sowie den Helfern eine herzliches Dankeschön. Da Franz Büchel schon fast zum Inventar des Harder Krippenvereines zählt, wurde er im Zuge des Beschlusses des Krippenvereins Hard, in Anerkennung seines Einsatzes und seiner Bereitschaft als Schwammkrippenkursleiter, als außerordentliches Mitglied in den Harder Verein aufgenommen. Als äußeres Zeichen wurde Franz eine Urkunde und eine original Harder Krippelerschürze überreicht. Franz`s Freude und die Überraschung war riesig. Die Harder Krippeler freuen sich das neue außerordentliche Mitglied im Verein begrüßen zu dürfen. Besonders freut es uns, dass wir einen Liechtensteiner, wenigstens in seiner Freizeit, in einen Harder umfunktioniert haben.

Rätschenkurs

Es versteht sich von selbst, dass in der Karwoche wieder ein Rätschenkurs veranstaltet wurde, damit so wie in den letzten Jahren gebührend gerätscht werden konnte.

Überfluteter BMW von Christian

Unser Helfer Christian ist dafür bekannt immer zu den letzten zu gehören die vom Kurs nach Hause gehen. So geschah es auch am Montag den 30.05.2005 im Frühjahrskurs. Gerhard, Maria-Luise, Ulli und Christian verließen nach Mitternacht bei strömenden Regen das Krippenheim. Jeder suchte schnellstmöglich Zuflucht in seinem Auto und fuhr davon. Nur Christian stand vor seinem nigel-nagel-neuen BMW und traute seinen Augen nicht. Aufgrund eines technischen Gebrechens hatten sich Fenster und Kofferraum des bayrischen Vorzeigeproduktes geöffnet und die Schleusen des Himmels brachten Unheil. So stand Christian alleine vor der überfluteten Edelkarosse. Gerüchten zu Folge war er, als er zu Hause ankam, frisch eingeweicht und sogar geduscht. Anscheinend musste der Wagen 2 Tage lang geföhnt werden. Ja, ab und zu wäre es gut, wenn man zur Zeit nach Hause ginge.

Hühneraktion Pfarrzentrum

Zu einer eher ungewöhnlichen Aktion schritten wir in der Fastenzeit. Der Pfarrgemeinderat Hard trat mit der Bitte an unseren Verein heran auf Ostern an die 400 Hühner oder dergleichen aus Holz zu machen und zu bemalen, die dann am Palmsonntag nach den heiligen Messen zum Verkauf angeboten werden sollten. So wurde in der Woche 10 fest im Heim gewerkelt und gearbeitet und unter Mithilfe von ca. 20 Helfern entschlüpfte zeitgerecht aus den geistigen Eiern eine ganze Hühnerbrigade. Der Erlös dieser Aktion soll auf das Konto des im Bau befindlichen Pfarrzentrums gehen. Das tat er denn auch. Am Dienstag den 15.03.05 luden wir die Hühner auf ein altes Handwägele. Eine starke Abordnung der Helfer und Helferinnen übergab die kostbare Fracht an unseren Pfarrer Georg, der von der Art des Überbringens sehr überrascht war. Ilse trug ein selbst gemachtes Gedicht vor und Obmann Gerhard übergab die edle Fuhre.  Wir hatten uns zwar angemeldet aber mit einer derart starken Abordnung und einem feierlichen Umzug von der Kirche ins Pfarrhaus, auch zum Erstaunen vieler Straßenpassanten, hatte keiner gerechnet. So standen wir also ziemlich im Trockenen. Das beflügelte uns nur im Krippenheim einen gemütlichen Hock zu machen. Bei gebratenen Hühnerschenkeln, verschiedenen Salaten, sowie Kaffee und Kuchen von den Hühnerhelferinnen gespendet, fand eine lustige Aktion ihr Ende. Je später der Abend wurde, desto mehr wurde ausgesponnen was wir als Nächstes machen könnten und die Vorschläge waren fantasievoll und äußerst vielgestaltig.

 

Joe Lacher

Wie ein Keulenschlag traf alle von uns die Nachricht vom plötzlichen Ableben unseres Joe. Was auch immer ihn bewogen hat diesen schmerzlichen Schritt zu tun, wir werden es wohl nie ganz verstehen. Joe war für uns Krippeler viele Jahre ein aufrichtiger und liebenswerter Freund. Keine Arbeit war ihm zu viel, er half wo es ging und war so ziemlich bei jeder Aktion des Vereins dabei. Und genauso fehlt er uns jetzt bei all unserem Tun. Als Kurshelfer war Joe sehr beliebt. Seine ruhige Art und sein großes handwerkliches Talent kam vielen Kursteilnehmern zu gute. Joe hat die Vorarlberger Krippenschule  besucht und noch heuer im Frühjahr den Kurs des dritten Lehrganges abgeschlossen. Am Vorabend seines Sterbens war er noch im Krippenlokal, so als ob er von seinem großen Hobby und seinen Krippenfreunden Abschied nehmen wollte. Am Donnerstag, den 14.04.05 geleitete eine große Anzahl von Harder Krippenfreunden und Kursteilnehmern in der Kirche St. Konrad in Hohenems Joe auf seinen lezten Weg zu seiner irdischen Ruhestätte. Lieber Joe der Herrgott vergelte dir alles was du für uns und unseren Verein getan hast. Du lebst in unserem Tun und in unseren Herzen weiter.

Bocciaturnier

Dass die Harder Krippeler auch sportlich, sind zeigte sich bei einem Bocciaturnier, zu welchem die Harder die umliegenden Vereine Lustenau und Rheindelta Höchst einluden. Die Veranstaltung fand am 14.05.05, am Pfingstsamstag, im Harder Bocciaheim statt. Für alle Teilnehmer, welche begeistert mit mehr oder minder sportlichem Einsatz Bocciakugeln ins Rollen brachten, war dieses Zusammentreffen der 3 Vereine wieder ein voller kameradschaftlicher Erfolg. Wenig gastfreundlich hat das Harder 6er Team den Heimvorteil genutzt und das Bocciaturnier gewonnen. Bis nächstes Jahr bleibt den Lustenauern und Höchster Gästen noch Zeit zum Üben. Wir freuen uns jedenfalls schon jetzt über ein weiteres gemeinschaftliches Treffen dieser drei Vereine, da ja auch die Kässpätzle gut schmeckten.

100 Jahr Jubiläum Marktgemeinde Hard – „Malen für Kinder“

Anlässlich des 100 Jahr Jubiläums der Marktgemeinde Hard waren alle Vereine eingeladen worden, Aktivitäten im Rahmen des Familientages der Marktgemeinde Hard zu setzen. Der Harder Krippenverein beteiligte sich mit einem Stand „Malen für Kinder“, wobei ca. 400 Holzfiguren von den Krippelern ausgesägt wurden und für die Aktion „Kinder malen mit Kindern“ zur Verfügung gestellt wurden. Die Kinder hatten große Freude mit dem Bemalen der einzelnen Holzfiguren wie Clown, Schnecken, Schmetterlinge und Schildkröten. Den ganzen Tag über am 28.05.2005 von 08.00-18.00 Uhr war der Stand voll besetzt. Ein herzliches Vergelt`s Gott allen Helfern die bei dieser Aktion im Rahmen des 100-Jahr Jubiläums unserer Heimatgemeinde mitgeholfen haben, vor allem auch den Schülern vom Schülerkurs die begeistert mit von der Partie waren.

 

Bauen mit altem Holz

Bei unserem Krippelerausflug im vergangenen Dezember 2004 besuchten wir auch die Krippenausstellung des Krippenvereines Silz. Dabei beeindruckten uns die heimatlichen Krippen sehr, da sie zum Großteil aus altem Holz gebaut worden waren. Der Obmann des Krippenvereines Silz,  Herr Peppi Sonnweber, bot sich kurz entschlossen an, bei uns in Hard einen Kurs abzuhalten. Und so fand in der ersten Juliwoche dieser Krippenkurs statt. Pepi Sonnweber ist ein richtiger alter Tiroler Krippenfuchs der ein enormes Wissen und Können an den Tag bringt, und mit unglaublichen Kniffen und Tricks arbeitet. Das schöne am Ganzen ist, dass er sein umfassendes Wissen und Können weitergibt und dankbar ist für jede Frage, auf die er von vorn herein schon eine Antwort weiß. Beim Abschlussabend in unserem Heim stellte der Kursleiter noch sein schauspielerisches und dichterisches Können vor. Er unterhielt uns mit Anekdoten und Gedichten aus seinen selbst geschriebenen Büchern.

Wir danken Peppi von ganzem Herzen für den wirklich interessanten Kurs und hoffen, dass er irgendwann wieder einmal in Hard einen Kurs abhalten oder uns einfach besuchen wird.

Aktion Wüste

Über das Internetportal, wo der Krippenverein Hard mit seiner Homepage vertreten ist, wurde die Fa. Hartmann Event aus Zug in der Schweiz auf uns aufmerksam. Diese Firma organisiert verschiedene Ausstellungen, welche in ganz Europa in großen Kaufhäusern gezeigt werden. Etwa 8 Millionen Personen besuchen diese Ausstellungen in einem Zeitraum von 2 Jahren. Das heurige Jahr wird von der UNO als Jahr der „Wüsten“ ausgerufen. Somit nahm die Fa. Hartmann Event dieses Thema zum Anlass Ausstellungen danach auszurichten und 8 verschiedene Wüstenlandschaften aus der ganzen Welt als Modell zu präsentieren. Nach mehreren Gesprächen mit der Fa. Hartmann Event wurde uns der Auftrag erteilt diese Modelle zu bauen. Darin soll die Problematik der Bodenerosion, sowie das weitere Ausbreiten der Wüsten dargestellt und das Leben in einer großen Oase aufgezeigt werden. Die Arbeiten an den Wüsten stellten eine besondere Herausforderung an die Harder Krippeler, obwohl dabei die gleichen Materialien und Tricks wie beim Krippenbauen angewendet werden können. Den ganzen Sommer über, bis in den Herbst hinein, wurde fleißig gearbeitet, da die Wüsten bis November 2005 fertig gestellt sein mussten, weil in diesem Monat die Modell für sämtliche Aussteller, welche sich zum Thema Wüste der UNO bereit erklärt haben, in Genf präsentiert werden. Beim Bau der Wüsten wuchs das ganze Team zu einer verschworenen Einheit zusammen. Die Diskussionen waren sehr rege aber es kam dafür auch etwas ganz Tolles heraus. Irgendetwas lag aber die ganze Zeit in der heißen Wüstenluft. Es verging kaum eine Stunde, ohne dass nicht irgendeiner irgendetwas suchte; ab und zu war es wie verhext: der eine legte es hierher, der andere räumte es dorthin, damit es nicht verloren gehe, und so wurde sehr viel gesucht. Das Endergebnis ließ sich dann aber trotzdem wirklich sehen. Als ein Großteil der Wüsten fertig war, löschten wir in der Werkstatt das Licht und  nur die einzelnen Wüsten erstrahlten. Wir waren ergriffen und zum Teil gerührt über unsere eigene Arbeit. Fast kam es uns vor wie zu Weihnachten. Als die Wüsten zum Abtransport fertig waren kontrollierten Harald und Rupi nochmals alles und stellten fest, dass bei der Oase das ganze Glas zerkratzt war. Verzweifelt riefen sie Gerhard an, der Ilse kurzerhand ins Krippenheim schickte, um das Glas zu putzen. Es half jedoch nichts, bis Rupi auf die Idee kam es mit einer Autopolitur zu versuchen und er hatte recht. Mit sechs Schichten Politur glänzte das Glas endlich und erleichtert konnte die Oase abtransportiert werden. Nach der Helfersitzung am 12.05.05 saßen noch einige Krippeler gemütlich beisammen. Darunter auch Hagen Franz der sich aber nicht zum Bau der Wüsten gemeldet hatte. Man diskutierte Hin und Her als Franz plötzlich fragte „Jo gond dia Helfer vu dr Wüsten den o nochar ge Paris zu der Ausstellungseröffnung, schoat ma denn s` Moulin Rouge o a, weil denn tät i o no mitschaffa“?

Botanikwochenende

Am Freitag den 07.10.05 um 14.00 Uhr begaben sich 17 Harder Krippeler und Büchel Franz aus Liechtenstein in Fahrgemeinschaften nach Fontanella zur Franz Josef Hütte. Harald hatte die ganze Aktion in Verbindung mit dem ehemaligen Harder Erich Ganner, der auf Faschina ein Hotel betreibt, bestens organisiert. Auf der Franz Josefs Hütte angekommen zeigten sich alle überrascht von der schönen Hütte, bei der zum Großteil alles neu hergerichtet ist. Auf der Terrasse fand schon vor dem Zimmerbezug ein lustiger Hock statt, bei dem Bier und Schnäpsle reichlich flossen. Staunend genossen wir die Aussicht auf die wunderschöne Bergwelt. Am Abend schmeckte uns ein feines Abendessen mit einem gemütlichen Hock im Glanz eines wunderschönen Abendrots.

Geschlafen wurde zum Teil im Matratzenlager, wobei es dort, so hörte man, recht lustig zugegangen sein soll. Hermann Lundardon wusste zum Beispiel nicht wie er im Lager liegen sollte, den Kopf oben oder unten. Als er dann endlich lag hatte Maria-Luise große Mühe seinen Schlafsack zu zu machen, da er sich irgendetwas eingeklemmt hatte. Als endlich alles Ruhe fand entwich Hermann ein so genannten kleines Windle. Darauf sagte er zu Maria-Luise „Moanscht i ka da Reisverschluss a bitzele uf tu?“ Schallendes Gelächter – von Bettruhe keine Spur mehr. Harald und Ruth feierten an diesem Tag Hochzeitstag und so wurde den beiden ein Matratzenlager mit 8 Betten zur Verfügung gestellt, damit die Fantasie der anderen genügend Nahrung fand. In der Nähe der Franz-Josefs-Hütte befindet sich ein kleiner See der als Speicher für die Schneekanonen im Winter dient. Als Rupi den See sah, gelüstete es ihn, am Morgen früh darin schwimmen zu gehen. Beim Frühstück fragte man ihn, ob er dies den auch schon getan habe. Folgendes war ihm passiert: in aller Herrgottsfrüh ging er zum See und wollte schauen wie warm oder kalt er sei – doch oh Schreck er sank ein und musste schwimmen. Im Adamskostüm drehte er dann einige Runden um den See, da er das Handtuch vergessen hatte. Rupi gilt damit als erster Flitzer von der Franz-Josefs-Hütte. Anschließend an das gute Frühstück ging es endlich auf Pflanzensuche. Mit Nylonsack bewaffnet ging man los in alle Richtungen. Anfänglich schien es als ob wenig Brauchbares vorhanden wäre, aber wir wurden eines Besseren belehrt. Reich bestückt kehrten wir zum Mittagessen zur Franz-Josefs-Hütte zurück. Beeindruckt von der wunderschönen Landschaft, der Aussicht, den kleinen Quellen, der Pflanzenwelt und ganz einfach von der ganzen Gegend um Faschina. Erich Ganner holte das Gepäck und die Fußmaroden wieder mit seinem kleinen Bus ab, da er dieselben und das Gepäck am Vortag ja schon in wilder Fahrt hinaufchauffiert hatte. Unten in Fontanella angekommen wurden wir von Erich noch in seinem Hotel zu einem kleinen Umtrunk eingeladen, und  so fuhren wir beseelt und zum Teil beschwingt gemeinsam wieder zurück nach Hause, nicht ohne noch davor noch im Cafe Natter in Bezau eine kleine Rast zu machen. Großer Dank gilt hier Harald und Erich für die blendende Organisation und allen Krippelern für die gute Stimmung und die tolle Atmosphäre.

 

Ausstellung Seezentrum

In jedes Haus, in jede Wohnung eine Krippe ist unser Motto. Vorrangiges Ziel ist aber auch die Gestaltung einer eindrucksvollen und gefälligen Ausstellung. Dafür wird in den Kursen fleißig gewerkelt und gebastelt. Die Herbstkurse waren wieder sehr gut besucht – wie könnte es auch anders sein. Und wiederum wurden schöne Krippen geschaffen, die bei Ausstellungen großen Anklang fanden. Wenige Tage vor Ausstellungseröffnung ging es im Krippenheim wieder rund um die Uhr rund. Es war schon so, dass Ilse für Freitag und Samstag einen großen Topf Gerstensuppe oder Gulaschsuppe bereitstellte, da kaum einer mehr Zeit hatte nach Hause zu gehen. Dank der nie erlahmenden Mithilfe vieler Freiwilliger war termingerecht alles unter Dach und Fach. Wie leicht aber Pannen passieren können, zeigte zum Beispiel die Füllung der Bäche mit Poxiharz bei den Heimatkrippen. Alle Krippen standen auf den Tischen, als Ilse noch eine darunter fand. Auch diese wurde beharzt, doch oh Schreck, als Gerhard kam musste alles wieder mühselig entfernt werden, da es sich in diesem Fall nicht um ein Bächlein, sondern und ein Kellerloch handelte. Am 03. + 04. sowie am Mittwoch den 07. und Donnerstag den 08. Dezember präsentierten wir nicht ohne berechtigten Stolz die im laufenden Jahr gebauten Krippen, etwa 120 an der Zahl, die auch diesmal von den vielen Besuchern bewundert und belobigt wurden, und nicht bloß im Krippencafe` Anlass zu krippelerischen Fachgesprächen boten. Dabei durfte ruhig öfters auch mal geschmunzelt werden. Besonders stimmungsvoll war es am Sonntag Abend als gegen 17.00 Uhr plötzlich der Strom ausfiel und trotz mehrerer Sicherungskästen niemand die richtige Sicherung finden konnte.

Viele schnell herbeigeschaffte Kerzen und Resi`s Deckenfluter an einem langen Kabel schufen eine derart behagliche und heimelige Atmosphäre, dass viele bis Mitternacht sitzen blieben.

Bei der feierlichen Krippensegnung am Mittwochabend um 19.00 Uhr durch Pfarrer Georg, umrahmt von Ilse`s Mundartgedichten und einem Bläserensemble der Musikschule Hard unter Michael Seidler, übergab Obmann DI Moser Gerhard die von unseren unvergesslichen Joe Lacher gebaute große orientalische Krippe an Bürgermeister Hugo Rogginer, Sozialreferent Herbert Fitz und Ulrike Bauer vom Seniorenhaus am See. Joe`s Wunsch und Wille war es sein Kunstwerk dem Seniorenhaus zu schenken, damit es dessen Bewohner alljährlich zur Weihnachtszeit erfreue.

1.000 Krippe Schwerzler Paul Ausstellung in Lauterach

Auch der Erbauer der 1000. Krippe, Paul Schwerzler aus Lauterach durfte sich über ein kleines Jubiläumsgeschenk freuen. Krippeler Schwerzler Paul organisierte heuer wieder eine Ausstellung in Lauterach mit Harder Krippen. Die Ausstellung fand im Hofsteigsaal statt und kam bei den Besuchern sehr gut an. Zahlreiche unserer Krippeler halfen ihm beim Auf- und Abbau. Für die Dekoration zeigte sich, wie ansonsten auch bei anderen Ausstellungen Hedi Troy verantwortlich.

Schwarzacher Dorfmusikanten Ausstellung Weihnachtsmarkt

Die Schwarzacher Dorfmusikanten richteten an uns die Bitte um ein paar Krippen für eine kleine Ausstellung während ihres Weihnachtsmarktes. Sie organisierten alles selber und so hatten wir nicht viel Arbeit damit. Auch hier ernteten wir großes Lob.

 

Mehrerau

Die Mehrerauer haben heuer selber Krippen unter der Anleitung von Bruder Konrad gebaut. Gegen Ende des  Kurses wußten sie nicht mehr allein weiter, und so stand ihnen Hedi Troy mit Rat und Tat zur Seite. Sie half auch bei der Dekoration der Ausstellung.

Martinsturm Ausstellung

Sehr zeitaufwändig von den Tagen, 2 Wochenenden im Dezember und von der Zeit

15.00 -21.00 Uhr her gesehen, war die Ausstellung im Martinsturm. Sie gefiel wiederum ausgezeichnet. Teilweise wurde sie von Besuchern regelrecht gestürmt. Allerdings, so meine ich als Aufsichtsorgan von den ersten Anfängen her, muss man den Türmer in den Senkel stellen.

Gelber Müllkübel

Ich bin Ilse sehr dankbar für lustige Begebenheiten während des Jahres. Nun noch diese Letzte. Nach der Krippenausstellung fehlte in der Küche der gelbe Müllkübel. Jeder wurde befragt, doch keiner hatte ihn gesehen. Als dann Ilse Hedy Troy aufforderte endlich den Müllkübel wieder zu bringen, war diese sehr aufgebracht, ob der Anschludigung. Am nächsten Tag als Hedi ihr Fahrrad besteigen wollte traute sie ihren Augen nicht. Auf dem Gepäcksträger befand sich der gesuchte Müllkübel. Ihr Sohn Patrick hatte nämlich während der Krippenausstellung Wein im Krippenheim geholt und eine offene Flasche in diesem Kübel transportiert. Heimlich wollte sie dann den Kübel untertags wieder in das Heim bringen, doch als sie die Türe aufschloss stand Harald vor ihr. Hedi`s Schock war ebenso groß wie Harald`s Gelächter.

Ausstellung Seezentrum Dekoration Engel

Für die Ausstellung im Seezentrum sollte natürlich auch eine eigene Dekoration geschaffen werden. In diesem Jahr entschied man sich das Stiegenhaus mit Engeln zu dekorieren. Wir haben zwar viele himmlische Helfer im Verein, aber die können wir ja nicht 4 Tage ins Stiegenhaus stellen. So wurden Engel in verschiedenen Größen zeitgerecht ausgesägt, um nicht im Herbst ins Strudeln zu geraten.

Allerdings, so vernahm ich, waren sich beim Bemalen die Hauptakteurinnen nicht ganz einig. Dennoch kam es aber zu einem gütlichen Ende und die Engel lösten Wohlgefallen aus und verkauften sich wie warme Semmel.

Weihnachtsblasen

Schon zur Tradition gehört das Weihnachtsblasen beim Krippenheim am Tag vor Heilig Abend. Bei trockenem, aber sehr kalten Wetter zog es wieder zahlreiche Besucher wie gewohnt, in den Falkenweg, um die Weisen der Bläsergruppe von der Bürgermusik Hard und die Gedichte des Gloriaengels zu hören.. Heini und Helmut sorgten in bewährter Manier für das leibliche Wohl. Obwohl gleich viele Würste wie letztes Jahr bestellt, waren sie viel zu schnell fertig, und so wurde die restliche Gulaschsuppe der Krippenausstellung noch aufgewärmt und an die hungrigen Besucher ausgegeben. Anita Bonetti von den Vorarlberger Pfadfindern überbrachte an die zahlreichen Besucher das Friedenslicht, welches sie persönlich für die Bundesländer Tirol und Vorarlberg in Wien abgeholt hatte. Es ist sehr schön zu erleben wie viele Besucher und Krippeler mit Laternen bestückt das Friedenslicht mit nach Hause nehmen.  Der gemütliche Hock dauerte wieder weit  bis nach Mitternacht, und so fanden die Letzten  erst in den frühen Morgenstunden des hl. Abends nach Hause.

Wortgottesdienst im Seniorenhaus Heilig Abend

Am heiligen Abend feierten etliche Krippeler, am Morgen um 9.00 Uhr den Wortgottesdienst im Seniorenhaus mit, weil dabei Joe`s Krippe ihrer Bestimmung zugeführt wurde. Dominik Toplek`s Worte und die Melodien der musizierenden Familie Bonetti schufen eine derart intensive und gefühlvolle Stimmung, dass man zu spüren vermeinte Joe wäre unter uns. Ich meine: in seiner Geistigkeit war er es auch, denn es sind nicht die lautesten, sondern die stillsten Stunden, die uns am tiefsten bewegen.

Landesverbandstag in Bezau

Am Landesverbandstag in Bezau nahm eine große Abordnung Harder Krippeler teil. Beeindruckend war die hl. Messe am Vormittag in der Bezauer Kirche, sowie die gesamte Ausstellung im Rahmen dieses Landesverbandstages. Erstmalig wurde ein Querschnitt der Arbeit aller Krippenvereine des Landes gezeigt. Die Versammlung nahm einen guten Verlauf. Wobei uns Hardern einige Unstimmigkeiten aufgefallen sind. Dies sei jedoch nur am Rande erwähnt. Nach Beendigung des Verbandstages wurde in Bezau bei der Fam. Metzler und bei der Fam. Beer von den Harder Krippelern ein Krippenschauen durchgeführt. Da das Mittagessen eher gering ausgefallen ist, hatten die Harder noch großen Hunger und machten auf dem Nachhauseweg einen Einkehrschwung in Wolfurt und konnten sodann gesättigt die Heimfahrt antreten.

Landesverband Skirennen in Buch

Wie schon in den vergangenen Jahren wurde vom Landesverband Vorarlberg am 04.02.06 in Buch ein landesweites Skirennen ausgetragen. Wir Harder sind dabei wieder ins Rampenlicht getreten. Von unseren 2 teilnehmenden Mannschaften errang eine den 2. Platz, die andere denselben, aber von rückwärts her gerechnet. Ilse und Heini sorgten mit ihrem Glühweinstand für Aufsehen und Verpflegung. Es war kein Leichtes die notwendigen Utensilien und Materialien ins Zielgelände zu schleppen. Alle Skifahrer, auch die Konkurrenten, wurden diesen geistigen Elexieren versorgt. Ein recht herzliches Vergelt`s Gott dem Krippenverein Buch unter der Leitung von Andreas Eberle und dem Skiverein Buch für die Durchführung, an den Bucher Bürgermeister für die preisreduzierten Liftkarten, sowie an Reinhard Feiersinger vom Landesverband für die Organisation des Skirennens.

Hintergrundmalkurs in Götzis

Am Hintergrundmalkurs in Götzis haben 4 Harder Krippeler teilgenommen, Hedi Troy, Resi Jansen, Peter Magg und Moser Gerhard. Unter der gekonnten Leitung von Emil Bell vom Ortsverein Götzis wurden im Götzner Krippenheim Hintergründe angefertigt. Deren zwei von jedem Teilnehmer. Emil war begeistert von seiner gesamten Truppe. Es war insgesamt ein sehr schöner Kurs und wir möchten uns recht herzlich bei Emil für seine gekonnte Führung und vor allem für seine lockere Art bedanken wie er uns das Malen beigebracht hat.

 

Maria Lichtmesshock

An Maria Lichtmess am 02.02.06 werden nicht nur die Krippen abgebaut, sondern erstmalig trafen sich die fleißigen Helfer zu einem Essen, zu welchem der Krippenverein Hard eingeladen hatte. Dies soll in Hinkunft ein Bestandteil des Jahresablaufes werden, als Ausdruck des Dankes an alle Helfer.

Ortsvereineschirennen

Das Harder Ortsvereineskirennen fand heuer am 12.03.2006 in Damüls statt. Unsere Rennmannschaft belegte bei dichtem Schneefall und viel Schnee den sehr guten 3. Rang in der Seniorenklasse 1.

Ortsvereineschießen:

Alle Jahre wieder – so könnte man es nennen… nahm unser Verein mit 2 Damen- und 2 Herrenmannschaften am 25.03.2006 beim Schießen teil. Die Damen 1 belegten den sehr guten 2. und die Herren 1 den sehr guten 3. Platz. Die zwei anderen Mannschaften fanden sich in der goldenen Mitte der Ränge wieder.

Besprechnung mit Türmer:

Nach einigen Unstimmigkeiten mit dem Türmer der Oberstadt kam es am Dienstag, den 28.03.2006 im Martinsstüble der Oberstadt zu einem Gespräch mit dem zuständigen Leiter des Weihnachtsmarktes Herrn Gunar Breuer, dem zuständigen Herrn der Oberstadt, dem Türmer , Gerhard Moser, Harald Immler und Ilse Moser. Es wurde dabei mehr oder weniger aufgezeigt, was uns am Verhalten des Türmers stört, und hoffentlich mit diesem Gespräch die Unstimmigkeiten bereinigt.

Wenn auch der Winter anfangs dieses Frühlingsmonats noch einmal kräftig zugeschlagen hat, wollen wir es doch dem nahenden Lenz gleichtun und mit neuer Kraft und voller Schwung unser 10. Arbeitsjahr in Angriff nehmen.

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