Chronik 2008

Jahreshauptversammlung Der März hat zwei Gesichter: das eine ist das dem Winter zugekehrte Nachtwintergesicht, das andere ist das dem Sommer zugekehrte Vorsommergesicht. Wohl deshalb haben wir das farbenfrohe, heitere Februargesicht über das Datum (21.02.08) unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung gestellt. Die im frühlingshaft geschmückten Vereinsheim stattfand, in Harmonie und Eintracht ablief und deren offizieller Teil von 19:12 Uhr bis 20:41 Uhr dauerte.

Entschuldigen ließen sich Bürgermeister Hugo Rogginer, Pfarrer Georg Meusburger, Maria und Franz Hagen, Hedi Muxel, Resi Jansen und Kassierin Ruth Immler, die eine Schießausbildung absolvierte.

Durch ihren Besuch beehrten uns GR Evi Mair, eine Abordnung aus Lustenau mit Erich Kirner an der Spitze, Andreas Thurm vom Krippenverein Rheindelta und vom Landesverband der Leiter der Krippenschule Kurt Hofer.

Obmann Gerhard Moser gab einen Rückblick auf die vielen gelungenen Vorhaben im vergangenen Jubiläumsjahr, teilte mit, dass der Puppenverein ausgezogen ist und dieses Zimmer nun unseren Malern zur Verfügung steht, gab die Termine für die diversen Kurse bekannt und schloss mit einem aufrichtigen Dank an alle.

Die Kassagebarung ergab durch den Anlauf einer Karg-Krippe aus 1959 erstmals ein Minus, das aber durch den Inhalt des vorhandenen Sparstrumpfes gedeckt ist.

Erich Kirner überbrachte herzliche Grüße von Landesobmann Josef Hagen, lobte in seiner Funktion als Landeskrippenpfleger den Ankauf der Karg-Krippe und die Restaurierung der Kirchenkrippe Lech und richtete einen flammenden Appell an alle Krippelar, sich dafür einzusetzen, das Christkind wieder in die Mitte des Weihnachtsfestes zu stellen und nicht den Weihnachtsmann, den man besser wieder nach Amerika zurückschicke.

In Vertretung des Bürgermeisters richtete GR Evi Mair lobende Dankesworte an den Obmann für die vielfältigen Aktivitäten und Unternehmungen, an die Helfer und Krippeler für ihre bei der Ausstellung gezeigten Leistungen und das große Können und wünschte allen weiterhin viel Erfolg und frohes Schaffen.

Der neue Landeskrippenpfleger berichtete von seiner neuen Funktion und wies auf die im Mai – Juni erstmals in Vorarlberg stattfindenden Meisterkurse hin.

Mit Dankesworten rundum leitete Obmann Gerhard Moser über zum geselligen Teil. Ungeachtet des Streites um das Patenrecht für das richtige Weißwurstrezept, der seit Jahren in unserem nördlichen Nachbarland tobt, schmeckten uns selbige ganz vorzüglich zusammen mit den köstlichen Brezeln, die auf von Herman Lunardon gedrechselten Ständern prangten. Kaffee, Kuchen und Käse rundeten das Festmahl fürstlich ab und mit frohem Fachsimpeln und Plaudern klang der Abend zeitgerecht aus, wobei sich wohl auch wieder der Ausspruch Audrey Hepburn bewahrheitete, auf einer Party trage niemand soviel zum Gelingen bei wie die, die gar nicht da sind.

Beim Landesverbandsskirennen-Preisjassen erhielten wir als 2. Preis, 4 Karten zum Besuch des Bucher Theaters. Schlussendlich reisten wir am 14.03.2008   mit 16  Krippelar nach Buch. Und es war einmal mehr eine Reise wert. Es wurde das Lustspiel Liebe & Blechschaden  aufgeführt. Das Dargebotene übertraf alle unsere Erwartungen sehr. Wir amüsierten uns köstlich und bereuten den Weg nach Buch nicht.

Einen bebilderten Aufruf im Pfarrblatt zum Rätschenbauen am 14.März unter Harald Immlers Leitung folgten eine erkleckliche Anzahl Mädchen und Buben, die dann auch zu den liturgisch vorgegebenen Zeiten ihre Instrumente ertönen ließen.

Mit ein paar wackeren Helfern führten unsere angehenden Krippenbaumeister Ulrike Kohler und Gerold Apollonio etwa 20 Schülerinnen und Schüler im frühjährlichen Schülerkurs zur Fertigung höchst ansehnlicher Krippen.

Gut zwei Dutzend Begeisterte erfüllten sich ihren Wunsch nach einer Laternenkrippe im diesbezüglichen Zweiabende-Kurs, der von einigen Trittbrettfahrern auch zum Bau einer Schwammkrippe genutzt wurde. Auch von den Kursen des Landesverbandes gibt es durchaus Erfreuliches zu berichten: Patrick Troy absolvierte erfolgreich den zweier Kurs der Krippenschule, Franz Lechner stand ihm im zweier Schnitzkurs keinesfalls nach. Resi Jansen, Peter Magg, Gerhard Moser und Walter Pfattner belegten den Hintergrundmalkurs heimatlich. Darüber hat Peter Magg in der Vorarlberger Krippenzeitung einen treffenden Beitrag veröffentlicht, den ich im Wortlaut einfüge:

Eindrücke vom Hintergrundmalkurs 2008, heimatlich, Woche 1

 

Im Monat März 2008 war es wieder soweit und wir konnten uns auf eine Fortsetzung des Kurses „Hintergrund malen“ mit Kursleiter Emil Bell aus Götzis freuen.

 

Wir, Gerhard Moser, Resi Jansen, Walter Pfattner und Peter Magg hatten ja bereits das Vergnügen mit Emil Bell einige Bilder zu malen.

Ausgerüstet mit unseren Malutensilien und einer selbst gebauten Krippe waren wir pünktlich im Krippenlokal des Krippenvereines Götzis, wo uns Emil bereits erwartete.

Auch fanden sich Angelika Vonbank vom Krippenverein Braz und Marion Bigontina aus Hohenweiler ein.

 

Nach der Begrüßung durch den neuen Leiter der Krippenschule Vorarlberg, Kurt Hofer, konnten wir bereits mit der Anfertigung einer Skizze beginnen. Emil konnte uns mit seiner jahrelangen künstlerischen Erfahrung gute Tipps und Anregung zur Anfertigung eines Konzeptes geben. Schließlich sollte ja der Hintergrund zur mitgebrachten Krippe passen und alle gemalten Details am richtigen Ort sein.

 

Nachdem die ersten Pinselstriche mit den ersten Farbtönen ausgeführt waren, wurde es still im Krippenlokal da jeder mit sich und seinem Hintergrund intensiv beschäftigt war. So wurde so mancher Berg, Straße oder Bächlein mit ein paar Pinselstrichen von einem Ort an den anderen versetzt oder es wurde die farbliche Stimmung kurz und bündig von harmonischen zarten Farben bis zu eindrucksvollen kräftigen Farben verändert.

 

Man könnte den ganzen Ablauf des Malens eines Hintergrundbildes auch mit Musik vergleichen, bei der es auch manchmal schrille Töne gibt, aber Meister Emil war auf der Hut und konnte alle Teilnehmer wieder auf den richtigen Weg führen und schlussendlich entstanden sechst verschiedene „heimatliche“ Hintergrundbilder.

Das Einfühlungsvermögen von Emil und sein künstlerisches Talent ermöglichte es, dass jeder Teilnehmer ein ganz persönliches und seinen Vorstellungen entsprechendes Hintergrundbild malen konnte, das zur vorhandenen Krippe passte.

 

Die Teilnehmer einschließlich Kursleiter verstanden sich ausgezeichnet, so wurden es vier erlebnis- und erfolgreiche Tage, die auf freundschaftlicher Basis zu Ende gingen.

Hard am 07.April 2008

Peter Magg, Kursteilnehmer

Ein ganz besonderes Fest ging am 06.Juni in Sulz im Gasthaus Löwen über die Bühne. Der Landesverband hatte zum Abschlussabend und zur Diplomüberreichung für alle Kurse geladen und über 160 Krippeler aus allen Landesteilen kamen. Im Beisein von Abt. Dr. Kassian Lauterer und Verbandspräsident Erwin Bartl erhielten Uli Kohler, Gerold Apollonio und Christian Wirtensohn das Diplom „Österreichischer Krippenbaumeister“. Sie haben die beiden erstmals in Vorarlberg (Koblach) abgehaltenen Meisterkurse vier, erfolgreich besucht und die Prüfung mit Bravour bestanden. Wir freuen uns mit ihnen und gratulieren herzlichst. In diesem feierlichen Rahmen erhielten auch Patrick Troy, sowie die oben erwähnten Hintergrundmaler ihre wohlverdienten Urkunden als Anerkennung ihrer Arbeit.

Der Krippenverband lud zum Schwemmen auf der Alpe Hänsler im Laternsertal am Samstag, den 26.07.2008, ein. Harald Immler, Peter Magg und Rupi Helmer nahmen daran teil.

Beim Jubiläumsfest von Pater Abt Kassian Lauterer nahmen Harald Immler, Hedy Troy und Ilse Moser teil. Nach dem feierlichen Gottesdienst und Würdigung des Abtes durch LH Herbert Sausgruber, wurden alle Gäste zu einem Umtrunk unter den Klängen eines gemischten Chores der Blasmusikvereine des Bezirkes Bregenz, in den Klosterhof eingeladen. Pater Abt nahm sich die Mühe, begrüßte und bedankte sich bei jedem Einzelnen für sein Kommen. Pater Abt zeigte durch diese Geste wieder einmal mehr seine Menschlichkeit und Größe.

Die Fa. Hartmann-Event hat uns im Juli 2008  einen neuen Auftrag zukommen lassen. Wir mussten Zirkusmodelle erstellen. Es wurden zwei Zirkusmodelle auf 1,40 mal 80 Zenitmeter Platten gemacht. Wir bekamen ein großes Modell vom Zirkus Sarasani. Daraus sollten die zwei Modelle entstehen. Was uns von vornherein vor eine große Herausforderung stellte ist, dass nur ein Zirkuszelt vorhanden war, und eine Zweites selbst genäht werden musste. Genauso war es mit dem Eingangsbereich, den Tribünen und der ganzen Manege. Jedoch gut wie wir sind, haben wir auch dieses gemeistert, wobei sich als wahre Künstler einmal mehr  Gerhard Moser, Harald Immler, Peter Magg, Dietmar Schneider, Hedy und Patrick  Troy und Ilse Moser in Zusammenarbeit mit Hofschneiderin Hilde Ritter ausgezeichnet haben. Der Zeitdruck war schlussendlich ziemlich groß, und so haben wir um den letzten Termin einzuhalten bis spät nach Mitternacht den Zirkus fertiggestellt. Um halb zwei Uhr nachts haben wir das Licht in der Werkstatt gelöscht und bei der schönen Beleuchtung unserer Zirkusmodelle  eine Flasche Sekt genossen, und waren wieder einmal mehr stolz auf uns selbst.

Es schadet einer Chronik keinesfalls auch einmal eine Stimme aus einem anderen Verein zu Worte kommen zu lassen. Somit füge ich hier einen namentlich nicht gezeichneten Zeitungsbericht aus Lustenau an:

Wettkampf um den begehrten „Wander Besen“

 

Dem Obmann vom Krippenbauverein Rheindelta, Andreas Thurm, und seinem Team möchten wir für die Austragung des schon zur Tradition gewordenen Wettkampfes danken. Das „sportliche Kräftemessen“ der drei Krippenvereine Höchst, Hard und Lustenau hatte es heuer in sich, obwohl auf der Einladung ein harmlos klingendes Programm „Becherschießen“ stand. Am Hundesportplatz in Höchst angekommen, wunderten wir uns schon über „Feuerwehrutensilien“ die ganz dicht am Rhein platziert waren. Jedes Team, bestehend aus 5 Personen, musste dann den Härtetest  bei zum Teil „strömenden Regen“ bestehen. Zuerst galt es ein Gloria Wasser (= Schnaps) mit aufgesetztem Feuerwehrhelm zu genießen. Dies war noch die leichteste Aufgabe. Drei mit Feuerwehr-Gurten und Seilen aneinander „gekettete“ Teilnehmer mussten einen mit grobem Kies leicht abfallenden Weg hinunter rennen, um Wasser mittels kleinen Tragesäcken vom Rhein zu holen. Vorsichtshalber wurden zum Teil natürlich die Schuhe schon vorher ausgezogen. Dann ging es den Weg wieder hinauf zu einer kleinen Handspritze, die mit dem Wasser gefüllt wurde. Der „Pumper“ und der „Spritzer“ hatten nun die Aufgabe volle Bierdosen durch kleine Öffnungen aus einer kleinen Distanz umzuschießen. Während dieses Vorganges waren die drei Läufer natürlich beschäftigt mehr Wasser heranzuschaffen. Waren alle 5 Bierdosen gefallen, mussten alle Feuerwehrutensilien auf dem Tisch abgelegt und zur geteerten Straße gerannt werden, wo dann die Zeit gestoppt wurde. Es war eine riesige Gaudi, von der noch lange im Clubheim des Hundesportvereines gesprochen wurde. Den Wanderbesen durfte dieses Jahr der KV Hard mitnehmen, der nun für ein Jahr das Harder Krippenlokal zieren wird. Zweiter wurde der KV Rheindelta und der KV Lustenau durfte zum ersten Mal „Siegerluft“ atmen. Dabei ist hervorzuheben, dass das Team um Obmanns-Frau, Monika Kirner, die beste Zeit mit 1 Minute und 11 Sekunden erzielte. Nach dem Wettkampf wurden die Teilnehmer noch zu Grillkarree mit Kartoffelsalat und Brot, sowie Kaffee und Kuchen, spendiert vom KV Rheindelta, eingeladen. Ein gemütlicher Abend bei Freunden aus Höchst und Hard wird uns immer in Erinnerung bleiben.

Die Herbstkurse waren sehr gut besucht. Die Kurse verliefen angenehm  und fast unfallfrei. Allein unser „Grande-Meister“  und Künstler Christian Wirtensohn hat sich in den Daumen gefräst und leidet heute noch ein bisschen ( je nach Arbeit) an dieser offensichtlich langwierigen Verletzung.

Es entstanden wunderschöne Krippen, die wir bei der Ausstellung am 06.,07.,und 08.12.2008 im Harder Seezentrum sehr vielen Besuchern zeigen durften. Pfarrer Georg Meusburger segnete am 07.12.2008 die Krippen und die sehr zahlreich erschienen Krippelar. Feierlich mitgestaltet haben die Segnung  die Harder Alphornbläser, die ihren ersten Auftritt an diesem Abend hatten und alle Anwesenden mit ihrem Spiel begeisterten.  Der Obmann Gerhard Moser bedankte sich bei allen, die zu dieser feierlichen Stunde gekommen sind, und die dazu beigetragen haben, dass sehr schöne Krippen entstanden sind und bei allen die geholfen haben diese  Ausstellung auszurichten. Ilse Moser las Gedanken und Gedichte zum Thema Krippe vor.

Zum ersten Mal war das Krippencafe´ nicht im kleine Saal des Seezentrums, sondern in der sogenannten Marisa im Parterre des Seezentrum. Ein wenig mit Bauchweh sahen wir dem Ganzen entgegen, da die Ausstellungsbesucher nicht mehr so direkt mit der Ausstellung verbunden waren. Wie sich aber herausstellte war die Sorge umsonst, die Besucher nahmen das Cafe`  sehr gut an.

Die Dekoration war diesmal auf die hl.drei Könige ausgerichtet, wobei  das Bastelteam Hedy Troy, Ulli und Ilse sich wieder einiges einfallen ließen, und viele schöne lustige Stunden im Bastelraum verbrachten. Frau Liesi Lukanz fertigte wunderschöne Könige als Bretterfiguren an. Beim Weihnachtsbeleuchtungsfest der Familie Lukanz am Pfänder, wurden diese wunderschönen Könige im Glanze eines kleinen Feuerwerkes, enthüllt und an Frau Ilse Moser übergeben.  Nochmals herzlichen Dank an die Familie Lukanz, insbesondere an Oberkünstlerin Liesi die sich einmal mehr mit ihrer Kreativität und ihren Malkünsten überbot. Im Cafe´ auf den Tischen waren ebenfalls Darstellungen mit den 3- Königen, die alle sehr rasch verkauft wurden.

Natürlich durften Engel bei der Dekoration nicht fehlen, und zwar ganz Besondere. Dafür haben sich Hagen Franz und Harald Immler einmal mehr ausgezeichnet, natürlich nicht zu vergessen Malermeister Patrick Troy . Auch einen herzlichen Dank an diese Herren und die emsigen Bastlerinnen.

Am 15.12.2008 wurden die Kursteilnehmer und Helfer eingeladen, das Krippi zu putzen und aufzuräumen. Man könnte fast eine Liste machen, denn jedes Jahr sind die gleichen da, die putzen und helfen. Vielen Dank

Der 23.12. ist ein Fixtermin in unserem Krippenjahr. Das Weihnachtsblasen mit einer Abordnung der Bürgermusik und Texten von Ilse Moser war ein voller Erfolg. Heini Schifterowitsch und Helmut Zerlauth sorgten für heiße Schüblinge Glühwein und Kinderpunsch. Heuer wurde zum ersten Mal die Grenze von 200 Schüblingen überschritten. Vor dem Krippi brannten, von Paul Schwerzler gespendete, Holstämme. Viele Besucher genossen den Abend am brennenden Feuer. Das Krippi war bis auf den letzten Platz im ganzen Haus besetzt. Zahlreiche Gäste und Krippelar nahmen das von Anita und Charly Bonetti mitgebrachte Friedenslicht mit nach Hause. Dieser Abend ist etwas ganz Besonderes im Krippelerjahr und eine wahre Einstimmung für Weihnachten im Kreise von liebgewonnenen Krippenfreunden.

Am 05. und 06.Jänner lud uns der Krippenverein Lustenau zum 3-Königsspiel zu unserem Krippenfreund Peppi Sonnweber nach Sils im Tirol ein. 6 Personen aus unserem Verein, nämlich Immlers, Becks und Mosers nahmen daran teil. Die Fahrt war sehr schön und interessant, zumal wir am 05.01. abends das 3-Königsspiel und am 06. das Krippen- und Puppenmuseum in Fulpmes,  sowie einige interessante Kirchenkrippen besichtigten. Die Geselligkeit kam natürlich bei diesem Ausflug nicht zu kurz.

Am 11.01. nahm eine starke Abordnung der Harder Krippelar beim Landes-krippenverbandstag in Feldkirch Altenstadt teil.

Seit Jänner erstrahlt unser Krippenheim in neuen Farben. Unter der Regie von Malermeister Peter Magg erhielt die Werkstatt, das Stiegenhaus, der Waschraum, die Toiletten, sowie der obere Gang und die Küche, eine neue Farbe. Harald Immler, Lechner Franz, Siegi Pölz und Rupi Helmer waren die großartigen Helfer bei dieser Malaktion. Herzlichen Dank an die ganze Crew.

In der letzten Jännerwoche nahmen Ulli Kohler und Obmann Gerhard Moser am Schnitzkurs des Landesverbandes teil. Mit stolz können sie ihre geschnitzten Modelle zeigen. Keiner von beiden wollte eine Schüssel oder Ähnliches schnitzen, so entschieden sie sich Köpfe zu schnitzen, das ihnen auch sehr gut gelang.

Gerhard ging das Schnitzen sehr schnell von der Hand , und so  versuchte er noch eine Geiß zu schnitzen, die für den Anfang echt super wurde. Der Abschlusshock im Götzner Krippenheim, war sehr lustig und gemütlich. Nach einigen Gloriawässerle und Bier entstand plötzlich die Idee den Geißbock von Gerhard zu taufen. Als Pastor fungierte Fritz ein Schnitzschüler aus der Schweiz. Man einigte sich auf den Namen Florian. Florian wurde reichlich mit Schnaps getauft, und damit Florian seinem Namen als Patron der Feuerwehr gerecht wurde, wurde er kurzerhand flambiert. Unter dem bläulichen Schimmer der Flamme wurde abermals auf die Taufe angestoßen, bis die Schnitzer selbst sich in einer bläulichen Flamme befanden. Nichts desto trotz gilt der besondere Dank an den Kursleiter Rudolf Rössel, der sich sehr begeistert von unseren zwei Schnitzschülern zeigte. Die Woche darauf fand der Schnitzkurs 3 statt, an dem Franz Lechner teilnahm. Franz schnitzte einen sehr schönen Weihwasserkessel.

Am 31.01. lud uns ( weil wir so brav  sind)  der Krippenverein Lustenau nach Oberstadion / Deutschland)  ins neue Krippenmuseum ein.

13 Personen an der Zahl, von unserem Verein folgten dem Rufe der Lustenauer und wurden von dem angebotenen Programm nicht enttäuscht. Es war eine sehr interessante Fahrt. Abgesehen vom sehr sehenswerten Krippenmuseum , der wunderschönen und sehr interessanten Kirche und Krippe von Oberstadion, waren auch die verschiedenen Kirchenkrippen die wir auf der Hinfahrt besichtigten sehr sehenswert. Ein großes Lob gilt hier bestimmt den zwei Organisatoren Erich Kirner und Othmar Holzer. Das obligatorische Krippelerwasser  oder Anti-Grippin darf natürlich nie fehlen, dafür sorgt ganz bestimmt immer und überall Erich. Herzlichen Dank dafür.

Alles in allem war es ein ganz toller Ausflug bei dem unsere schon sehr gefestigte Freundschaft zwischen Lustenau und Hard einmal mehr zur Geltung kam.

Und weiter geht’s. Am 02.02.2009 lud der Vorstand alle Helfer und Helferinnen mit Partnern, als kleines Dankeschön,  zum alljährlichen Krippelerhock ins Gasthaus Krone ein. Es wurde ein gemütlicher Abend mit dem Hauptthema „Krippala“.

Für den 07.02.2009 war das Landesverbandsskirennen in Buch ausgeschrieben. Auf Grund der Wettersituation –  Fönlage u. Regenwetter, konnten wir uns nicht vorstellen, dass ein Skirennen stattfindet, und so rüsteten wir uns zum Jassen. 3 Mannschaft an der Zahl wollten wir nennen, aber da kam die Meldung  – Skifahren.

Oje – 1 starke Mannschaft brachten wir gerade zusammen. Heini, Harald und Ilse rüsteten sich als Serviceteam. Nachdem uns ja nichts zu blöd ist, fuhren wir als Harder Mufänger, bestückt mit 2 Fäßle Glühwein und einiges an Schnaps nach Buch. Während sich die Rennläufer einfuhren, richtete die Servicemannschaft einen Fitnessstand im Zieleinlauf ein. Der Tisch den wir mitgenommen haben stand zwar ein bisschen schief im Gelände, aber er hielt fast bis am Schluss den Anforderungen stand. Erst als Heini auch noch den mitgenommen Sonnenschirm am Tisch montierte, kippte der ganz Tisch auf ihn und er wurde unter dem Glühweinfass und Schnaps begraben.

Mit Karfreitagrätsche und Fasnathupe feuerten wir die Rennläufer an, und keiner kam an uns vorbei ohne sich mit Glühwein und Schnaps zu dopen. Die Stimmung und Gaude war groß und setzte sich bei der Siegerehrung im Gasthof Schneiderkopf fort. Einen herzlichen Dank an die hauptverantwortlichen Reinhard Feiersinger und Andreas Eberle. Es war wie immer Spitze. Heini Schifterowitsch, der sich für den Glühwein und das ganze Inventar verantwortlich zeigte erlitt ein paar Tage nach dem Skirennen einen Schlaganfall und befindet sicht derzeit im Krankenhaus Feldkirch, aber auf dem Weg der Besserung. Wir möchten ihm auf diesem Wege beste Gesundheit und alles Gute wünschen. Marlies ist als Wurstkoch eingesprungen auch ihr ein herzliches Dankeschön.

Fünf neue Krippenschüler nahmen heuer am Einserkurs der Krippenschule teil. Es sind dies am Wochenendkurs Dietmar Schneider, Brigitta Haag, sowie im Wochenkurs Christian Karg, Siegi Pölz und Franz Lechner. Alle fünf Teilnehmer zeigen sich begeistert von diesen Kursen.

Patrick Troy absolviert derzeit ebenfalls mit Begeisterung den 3- er Kurs.

Das Ortsvereineskirennen fand am Sonntag, den 08.03.2009 in Damüls statt. Wir waren mit zwei starken Mannschaften vertreten. Bei herrlichem Wetter und super Schnee fand ein tolles Skirennen statt. Am Abend bei der Siegerehrung waren alle Läufer außer Gerhard vertreten, der sich leider während dem Rennen, bei einem  filmreifen Sturze, an der Schulter verletzt hatte. Die wahre Siegerin des Tages war aber Ulli Kohler, die die halbe Tombola abräumte, und neben anderen 9 Preisen,  am Weltfrauentag einen Staubsauger gewann, ich denke ein gutes Omen, und ein würdiger Abschluss für die diesjährige Chronik.

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